Richtung: Grampians National Park (Kletterparadies)
Wetter: Bewölkt bei 25-29 Grad
Gefahrene Kilometer: (müsste mal in Auto nachschauen....neee)
Die Landschaft verändert sich im Sekundentakt, jedenfalls kommt es einem so vor wenn man von den endlosen Weiten der Wüste kommt und auf einmal wieder durch grüne Hügel fährt.
Wir haben einen Tagestop im Flinders Ranges National Park gemacht und die Beine haben sich nach dem ewigen im Auto sitzen wirklich darüber gefreut 21Kilometer durch die Berge wandern zu dürfen.
Saß da einfach so am Wegesrand und ließ sich nicht stöhren, muss gutes saftiges Gras gewesen sein^^.
Während man langsam zum Mt. Mary hochsteigt (teilweise etwas leichtes Klettern) dann wird mit jedem Meter den man erklimmt die schon sowieso atemberaubende Aussicht noch besser.
Auf dem Gipfel stand ich dann einfach ein paar Minuten nur da und ließ alles auf mich wirken...diese risigen Platten, die sich aneinander Aufgetürmt haben und so Bergketten gebildet haben...kein Haus so weit das Auge reicht...völlig ruhig um mich herrum. Ein Augenblick in dem man einfach mal durchatmen kann.
Danach haben wir dann endlich die ewig graden Straßen und den Sand hinter uns gelassen (der ging echt überallhin). Die Letzten Tage sind wir dann durch die grünen Hügel und Felder zweier der berümtesten australischen Weingegenden gefahren...die teilweise sehr Deutsch anmuten, da viele der deutschen Einwanderer sich hier niedergelassen haben. Es ist also nichts besonderes wenn man über Bergnahmen wie "Kleiner Kaiserstuhl" stolpert oder durch die "Würtner Avenue" fährt.
Wir haben uns gemütlich die Zeit genommen um von Weingut zu Weingut zu fahren und die kostenlosen Weiproben zu genießen während wir beim testen dieser meist extem guten (und teueren9 Weine einen Schwatz mit den Vinzer/innen halten. Die Familienbetriebe wahren in dieser Hinsicht wirklich ein Genuss da man dort die Geschichten über die Weine direkt aus erster Hand hören kann. Und nach diesen Tagen haben ich endlich auch eine Idee davon was Bruder und Vater immer mit ihren Diskussionen über Weine meinten...es ist wirklich ein Geschmack zu dem man erst finden muss.
@Big Brother: Dank für die Hinweise wie man Wein testen muss, es hat mir zu einem vielfältigeren Geschmackserlebniss verholfen.
Nun ist in Adelaide eine Etappe der Reise zuende, denn Raphi verlässt uns hier...(Raph, du sitzt zwar grade mir gegenüber, aber wenn du das hier ließ bist du warscheinlich schon wieder zuhause in good old germany...CHEEERS)
Ach und mal so ganz nebenbei, wenn jemand im Raum Frankfurt/ Offenbach eine frei laufende Wohnung oder einen WG-Platz sieht, bitte bescheid sagen, bin schon am jagen, haben nur noch nichts vor die Flinte bekommen...sind schon scheue Wesen, diese guten/günstigen Zimmer....

Hallo Brüderchen!
AntwortenLöschenSchon August und Du bist immer noch da.
Ich habe weiter viel Spaß an den Berichten. Was den Wein betrifft: Freut mich! Der war in Frankreich ebenfalls feinstens. Wie war das noch mit dem Reim: Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang...
...der bleibt ein Narr sein leben lang!
AntwortenLöschenFreut mich das Frankreich ebenfalls genussvoll war...würde dir ja zu gerne ein Fläschchen mitbringen, aber ich bin jetzt schon ziemlich knapp an der Gewichtsgrenze meines Rucksacks (Fliegen und so).
Und nun schnell den nächsten Bericht verfassen...